| # | Spieler | Siege | Nied. | Legs | Ø |
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Berechnet aus den Ergebnissen aller Spieltage (Karte Alle Spiele): Sieg 2 Punkte, Unentschieden 1. Reihenfolge nach Punkten, dann Leg-Differenz, dann Einzel-Differenz.
Spielbeginn ist generell 20:00 Uhr. Das Auswärtsteam hat vorher mindestens 15 Minuten zum Einwerfen. Gespielt werden 16 Einzel, jedes davon 501 Double Out – in Liga 1 bis 3 als Best of 5 (drei Gewinnlegs), ab Liga 4 als Best of 3 (zwei Gewinnlegs). Blink 180 spielt in der 5. Liga, also Best of 3.
Wer nicht rechtzeitig am Board ist: Verzögert sich ein Spiel um mehr als 5 Minuten, weil ein Spieler fehlt, ist dieses Einzel „zu Null“ verloren.
Vor dem ersten Einzel tragen beide Teamcaptains die Aufstellung in den Spielberichtsbogen ein: jeder Spieler bekommt eine Position 1 bis 4, und die ist verbindlich. Gespielt wird in der Reihenfolge des Bogens (die TCs dürfen sie einvernehmlich ändern). Es muss auf zwei Boards gespielt werden, und beide Teams schreiben.
Nach dem Abend trägt das Heimteam alle Ergebnisse gut leserlich ein, beide TCs unterschreiben, und der Bogen geht per E-Mail innerhalb von 3 Werktagen (Montag bis Samstag) an die Ligaleitung – sonst wird das Spiel für das Heimteam „zu Null“ als verloren gewertet. Proteste müssen vor der Unterschrift auf den Bogen; danach sind sie unwirksam.
Ja – seit der SWO vom Oktober 2026. Dort steht unter Punkt 8: „Jedes Spiel beginnt mit dem ‚Ausbullen‘. Der Spieler, der das ‚Ausbullen‘ gewinnt, beginnt das erste Leg. Jedes weitere Leg wird abwechselnd begonnen.“ Wer Leg 1 anwirft, schaut also bei Leg 2 zu. Ausgebullt wird nur einmal vor dem Einzel, nicht vor dem Entscheidungsleg. (Bis zur alten Fassung begann der Heimspieler ohne Ausbullen.)
Die App fragt vor jedem Liga-Einzel, wer näher am Bull war.
Eine bestimmte App ist nicht vorgeschrieben – weder N01 noch eine andere. Die SWO sagt unter Punkt 8 nur: „Es muss auf 2 Boards gespielt werden und beide Teams schreiben.“ und „Ansonsten gelten die allgemeinen Dartspielregeln des DDV e.V.“
Der DDV regelt das Zählen in § 6 seiner Sport- und Wettkampfordnung: Der Punktestand muss „klar und leserlich in Sichtweite vor dem Spieler und Schiedsrichter auf einem Punktezettel oder einer Punktetafel notiert werden“ (§ 6 Abs. 6). Elektronische Hilfsmittel sind erlaubt, wenn die letzten 6 Scores beider Spieler sichtbar sind, Fehleingaben korrigiert werden können und der Rest deutlich angezeigt wird (§ 6 Abs. 9). Aber: „Schreibtafeln müssen einsatzbereit und vorschriftsmäßig vorhanden sein. Sollte ein Schreiber die elektronischen Hilfsmittel ablehnen, so muss auf Schreibtafeln geschrieben werden.“
Heißt: App ja, wenn beide einverstanden sind – Pflicht ist sie nie, und die Tafel muss immer bereitliegen.
Beide Teams stellen Schreiber (es laufen ja zwei Boards parallel). Der Schreiber ist zugleich der Schiedsrichter der Partie: neutral bleiben, keine Zwischenrufe, möglichst nicht bewegen, während geworfen wird – kein Kopfrecken, auch wenn der zweite Dart den ersten verdeckt. Zeit zum genauen Hinsehen ist, wenn alle drei Darts stecken.
Wer im Rechnen noch nicht sicher ist: Der Spieler darf die Darts eigentlich erst ziehen, wenn der Score notiert ist – und man darf auch auf das vom Werfer angesagte Ergebnis vertrauen. Bei Streit entscheiden die TCs (im Zweifel der Heim-TC), der Gast-TC kann auf dem Bogen „Protest" ankreuzen; dann entscheidet der Spielleiter endgültig.
Drei Dinge – und die Auskunft ist Pflicht und verbindlich, auch wenn sie falsch war: welchen Score du geworfen hast, wo ein Dart steckt (Single 7 oder Triple 19 ist ein Unterschied) und welchen Rest du hast.
Der Schreiber nennt dabei immer den Wert, nie das benötigte Doppel – also „40 Rest", nicht „Doppel 20". Das Doppel anzusagen ist verboten (WDF 3.08).
Bust: Wer unter 0 wirft, genau auf 1 landet oder die 0 nicht mit einem Doppel trifft, hat überworfen – die ganze Aufnahme zählt nicht, der Rest bleibt wie vor der Aufnahme, der Gegner ist dran.
Ein Dart zählt, wenn seine Spitze bis zum Notieren des Scores im Board steckt oder es berührt. Abpraller und Herausfallende zählen nicht. Gezogen wird erst, nachdem der Schreiber notiert hat. Rechenfehler an der Tafel dürfen nur bis zum nächsten Wurf des betroffenen Spielers korrigiert werden – danach stehen sie (WDF 3.05–3.06); nach Leg-Ende wird gar nichts mehr angefasst.
Ein 4er-Team stellt vier Positionen auf; mindestens 3 spielberechtigte Spieler müssen antreten, bis zu 8 dürfen pro Ligaspiel eingesetzt werden. Gewechselt wird nur auf derselben Position – wer auf Position 2 gespielt hat, kann später nur wieder auf Position 2 ran; auf einer Position dürfen aber mehrere Spieler eingesetzt werden.
Pro Spieler und Saison ist nur ein Teamwechsel erlaubt. Wer bei der SDM in einem Team gemeldet ist, darf in keinem anderen Team mehr als Gast spielen.
Gastspieler (nicht gemeldete): höchstens einer pro Mannschaft und Ligaspiel, höchstens zwei Einsätze pro Saison – beim dritten muss nachgemeldet werden (vor Spielbeginn auf der Bogen-Rückseite). Wer während der Saison in ein Team derselben oder einer niedrigeren Liga wechselt, ist für die nächsten drei Begegnungen gesperrt; ein Wechsel nach oben ist sperrefrei.
Solange der Gegner im Wurfbereich steht, nimmt man keine wurffertige Haltung ein (§4 Wurf) – und man drängt sich nicht am Werfer vorbei. Es geht keine Zeit verloren: Werfen kann man ohnehin erst, wenn der Platz frei ist. Die Maße dahinter: Abwurflinie 2,37 m von der Scheibe, Bull auf 1,73 m Höhe.
Die Liga führt je Spieler drei Highlight-Listen: Shortlegs (Leg in höchstens 21 Darts), 180er und High-Finishes ab 100. Genau diese Werte zählt unsere App automatisch mit – im Ligaspiel stehen sie unter dem Team-Stand, fertig zum Abschreiben in den Bogen.
Für die Tabelle zählen Punkte, Spiele- und Legverhältnis. Jedes gewonnene Einzel bringt dem Sieger einen Punkt – egal ob 2:0 oder 2:1. Eine gewonnene Partie (das ganze Ligaspiel) bringt 2 Punkte in der Ligatabelle.
§4 Wurf (4): Solange ein Spieler sich im Wurfbereich befindet, ist es seinem Gegner nicht gestattet, eine wurffertige Haltung einzunehmen.
Es gibt leider sehr viele Spieler, die es kaum erwarten können, ihre Darts zu werfen. Davon abgesehen, dass es gefährlich ist – vor kurzem hat ein Spieler in München, nachdem er den Score in den PC eingegeben hatte und seine Darts aus dem Board ziehen wollte, einen Dart zwischen die Finger geworfen bekommen! Gerade in engen Locations muss man sich oft zwischen den Werfern durchzwängen, um hinter das Oche zu kommen. Bleibt einfach vom Oche weg, solange der Gegner noch nicht zurück ist – dadurch geht kaum Zeit verloren, denn werfen kann man ohnehin erst, wenn der Platz frei ist.
Der Schreiber zählt nicht nur die Punkte zusammen – er ist für die Partie auch der Schiedsrichter. Er verhält sich neutral, unterlässt Zwischenrufe und bewegt sich möglichst nicht, während geworfen wird. Besonders das Kopfrecken, weil der zweite Dart den ersten verdeckt, lenkt den Werfer beim dritten Dart ab – und da sind auch schon Darts dicht an Köpfen vorbeigeflogen. Ihr habt genug Zeit, die genaue Position zu ermitteln, wenn alle drei Darts stecken.
Wer beim Rechnen noch nicht sicher ist: keine Panik. Der Spieler darf die Darts eigentlich erst ziehen, wenn der Score ermittelt ist – und in der Regel wissen die Werfer, was sie geworfen haben; man darf also auch auf das angesagte Ergebnis vertrauen (so wird es auch in der Bayernliga praktiziert, wenn die Schreiber hinter den Spielern stehen).
Bei Unstimmigkeiten entscheiden die TCs – der Schreiber gibt als neutraler Beobachter seine Sicht ab. Im Zweifel gilt die Meinung des Heim-TCs; der gegnerische TC kann auf dem Spielbericht „Protest" ankreuzen und den Fall auf der Rückseite erläutern. Dann entscheidet der Spielleiter, ggf. nach Anhörung – und mit dieser Entscheidung ist zu leben.
Wen die Rechnerei aus dem Rhythmus bringt – gerade im Finish-Bereich – der fragt lieber beim Schreiber nach. Der Schreiber nennt dann den Restwert, aber ausdrücklich nicht das benötigte Doppel – das ist verboten! Also „40 Rest" und nicht „Doppel 20".
Verrechnet sich der Schreiber bei der Auskunft, zählt trotzdem, was angesagt wurde – der Werfer kann nichts dafür.
Zusammengefasst: Als Spieler darfst du fragen, welchen Score du geworfen hast, wo der Dart steckt (Single 7 oder Triple 19 ist ein Unterschied) und welchen Restscore du hast. Als Schreiber bist du verpflichtet, Auskunft zu geben – und die Auskunft ist auch bei Irrtum verbindlich.
Für uns gilt zuerst die SWO der SDM (Steeldart München) – dort steht alles zum Liga- und Turnierbetrieb. Echte Dartregeln stehen dort kaum; Punkt 8 „Spielablauf" verweist auf die allgemeinen Dartspielregeln des DDV e.V. Deren SWO enthält neben den Liga- und Turnierrichtlinien fast das gesamte WDF-Regelwerk in deutscher Übersetzung – und das WDF-Regelwerk ist das, was weltweit gilt.
Und weil nicht alles in Regeln zu fassen ist, das Credo vom Schiedsrichterseminar: Was nicht drinsteht, wird dem Regelwerk entsprechend behandelt. (Es steht z. B. nirgends, dass man sich während der Aufnahme nicht vor die Scheibe setzen und Brotzeit machen darf – es wäre trotzdem grobe Unsportlichkeit.)
Wer war näher am Bull? Antippen – der wirft an.
Alle Felder lassen sich antippen und von Hand korrigieren. Danach Unterschreiben: erst TC Heim, dann TC Gast mit dem Finger, dann geht der Bericht als PDF per Mail raus. Seite 2 (Nachmeldungen, Proteste) ist mit dabei.